Der Mutterschutz ist ein zentrales Aufgabenfeld der Arbeitsmedizin und dient dem Schutz der Gesundheit von werdenden und stillenden Müttern sowie ihres Kindes. Auf Grundlage des Mutterschutzgesetzes erfolgt eine individuelle Beurteilung der Arbeitsbedingungen, um Gefährdungen durch physikalische, chemische, biologische oder psychosoziale Einflüsse frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen festzulegen.
Aktuelle Änderungen und Präzisierungen im Bereich des Mutterschutzes, insbesondere hinsichtlich der Gefährdungsbeurteilung, der Dokumentationspflichten und der betrieblichen Umsetzung von Schutzmaßnahmen, stellen neue Anforderungen an Arbeitgeber und arbeitsmedizinische Betreuung. Die Programmsession beleuchtet diese Neuerungen und deren praktische Relevanz für die arbeitsmedizinische Beratung und betriebliche Praxis unter Berücksichtigung aktueller rechtlicher und wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Programm
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MuSchG – novelliertes Mutterschutzgesetz
Ass. iur. Evely Weis
Juristin, BDA Nürnberg -
Mutterschutz aus betrieblicher Sicht
Dr. Ute Ochmann
Fachärztin für Arbeitsmedizin, LMU
Ltd. Oberärztin, Ambulanzleitung -
Mutterschutz in der Praxis
Dr. Jochen Frenzel
Gynäkologe und Pränatalmedizin,
WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG
Dr. Ute Ochmann
Online-Seminar im Rahmen der Jahrestagung 2026
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